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Familie, Fun & Fische fangen – Familienurlaub in Norwegen

Norwegen bietet Erholung, unglaubliche Natur, Abenteuer und Angelspaß für die gesamte Familie. Für Jesco Peschutter ging es im Sommer gemeinsam mit Freundin Svenja Krahl sowie Tjorven und Matti in die Åfjord-Kommune nach Mittelnorwegen. Dieser Urlaub sollte allen noch lange in Erinnerung bleiben.

Blitzstart auf Heilbutt

Kaum beginnt die erste Drift, sausen die Köder Richtung Grund. Mit an Bord sind Oliver Schulte und Sebastian Boch von Ferienhäuser Boch. Gefischt wird mit Gummifischen und kleinen Seelachsen am System – gezielt auf Heilbutt.

Schon nach wenigen Minuten folgt der erste brutale Einschlag. Sebastians Rute biegt sich im Halbkreis und Schnur schießt von der Rolle. Kurz darauf erscheint ein Heilbutt neben dem Boot. Nach einem schnellen Foto darf der Fisch wieder schwimmen.

Sebastian erklärt, dass in diesem Revier regelmäßig Heilbutte bis 30 Kilo gefangen werden und sogar noch deutlich größere Exemplare möglich sind.

Noch mehr Heilbutt

Auch die nächste Drift bringt sofort wieder Heilbuttkontakt. Dieses Mal attackiert ein Heilbutt einen pinken Gummifisch von Olli.

Flache Bereiche bringen Fisch

Die Heilbutte stehen in Wassertiefen zwischen 20 und 30 Metern auf sandigem Untergrund – nur wenige Bootsminuten von der Ferienhausanlage entfernt. Im Laufe der Tour folgen weitere Bisse und Nachläufer bis direkt unter die Oberfläche.

Flach auf Rote – Rotbarschangeln vor Linesøya

Normalerweise werden Rotbarsche in Tiefen ab etwa 140 bis über 200 Metern gefangen. Vor Linesøya sieht die Sache jedoch anders aus.

Rotbarsche schon in 120 Metern Tiefe

Die roten Schönheiten stehen hier teilweise bereits in nur 120 Metern Wassertiefe. Gefischt wird mit Makrelenfetzen am Rotbarschvorfach oder Naturködersystem.

Schon nach kurzer Zeit landen die ersten Rotbarsche um die 50 Zentimeter im Boot. Im Verlauf der Angelei werden die Fische immer größer und es kommt sogar zu Doppeldrills. Einige Exemplare überschreiten deutlich die 90-Zentimeter-Marke.

Ab in die Tiefe

Wer noch tiefer fischt, kann sich auf Leng, Lumb und weitere Überraschungen freuen.

Naturköder bringen starke Fische

In Tiefen von weit über 130 Metern sorgen Fischfetzen, Filets oder ganze Köderfische schnell für Bisse. Neben schönen Lengs und stattlichen Lumbs geht sogar ein kleiner Hai an den Haken, der natürlich wieder schwimmen darf.

Interessant ist dabei, dass Leng und Lumb teilweise auch deutlich flacher beißen – oft sogar unter 100 Metern Tiefe.

Spaß am leichten Gerät

icht jeder möchte ausschließlich tief fischen. Das Revier in der Åfjord-Kommune bietet deshalb auch hervorragende Möglichkeiten für leichtes Spinnfischen.

Pollackangeln auf flachen Plateaus

Mit Spinnruten zwischen 40 und 60 Gramm Wurfgewicht geht es auf Pollack. Gefischt wird auf flachen Unterwasserbergen zwischen 10 und 20 Metern Tiefe.

Kleine Jigköpfe zwischen 20 und 50 Gramm sowie schlanke Gummifische bringen schnell Erfolg. Die bronzefarbenen Räuber liefern harte Bisse und rasante Fluchten. Pollacks bis über 70 Zentimeter werden regelmäßig gefangen, größere Exemplare sind ebenfalls möglich

Tipp für mehr Pollack

Die Gummifische sollten nach dem Absinken langsam und gleichmäßig eingeholt werden. Beim Biss heißt es: nicht sofort anschlagen, sondern erst Druck aufbauen lassen und dann den Anhieb setzen.

Dicke Dorsche auf Offshore-Plateaus

Nach dem Pollackangeln geht es weiter zu den Offshore-Plateaus vor Linesøya. Die Anfahrt dauert gerade einmal rund 20 Minuten.

Stabbflua bringt Traumfische

Auf Plateaus wie Stabbflua finden sich große Mengen an Futterfisch. Mit Pilkern und Paternostern werden zunächst passende Köderfische gefangen.

Anschließend kommen große Köhler am System, XXL-Gummifische und schwere Pilker zum Einsatz. Schon am dritten Spot folgt der nächste Ausnahmefisch: Ein gewaltiger Dorsch verschlingt den herabgelassenen Köhler noch bevor dieser den Grund erreicht. Der Fisch bringt stolze 13 Kilo auf die Waage. Kurz darauf fängt auch Sebastian einen weiteren Dorsch um die zehn Kilo.

Das fetzt – Naturköder in geschützten Buchten

An den letzten Tagen frischt der Wind deutlich auf. Doch zwischen den vielen Schären findet sich immer ein geschützter Platz zum Angeln.

Plattfische, Leng und Lumb auf Fischfetzen

Mit leichten Naturködermontagen und Makrelenfetzen wird gezielt auf Plattfische gefischt. Neben Klieschen gehen auch Dorsche, Wittlinge, Leng und Lumb an die Haken.

Ein besonderes Highlight ist ein großer Flügelbutt von 56 Zentimetern Länge, der den Fischfetzen nicht widerstehen kann. Interessant ist erneut, dass Leng und Lumb relativ flach zwischen 25 und 50 Metern beißen.

Ein Revier mit riesiger Vielfalt

Ob Heilbutt, Dorsch, Pollack, Rotbarsch, Leng oder Plattfisch – das Revier rund um Linesøya bietet unglaublich abwechslungsreiche Angelei auf unterschiedlichste Fischarten.

Kurze Wege zu den Hotspots, geschützte Bereiche bei Wind und hervorragende Durchschnittsgrößen machen die Åfjord-Kommune zu einem echten Traumziel für Norwegenangler.

 

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